Das Wachstum von Entsalzungsanlagen weltweit nimmt zu, da die globale Erwärmung und die lokalen Dürrebedingungen anhalten. Insgesamt sind derzeit weltweit 7.500 Entsalzungsanlagen in Betrieb, von denen 60% im Nahen Osten liegen. Leider beeinträchtigen viele Entsalzungsanlagen die Umwelt.

Durch die Entsalzung werden gelöste Mineralien und Salze aus Meerwasser, Brackwasser oder behandeltem Abwasser entfernt und sind in einigen Ländern zu einem alltäglichen Bestandteil des Lebens geworden. Ohne frisches Trink-, Bewässerungs- und Viehwasser würden sie einfach nicht mehr existieren.

Die heute am häufigsten verwendeten Verfahren sind Umkehrosmose (RO) und Destillation. Durch Umkehrosmose werden gelöste Salze unter hohem Druck durch eine poröse Membran entfernt, während durch Destillation das verdampfte Wasser erhitzt wird, um gelöste Mineralien abzutrennen.

Sowohl Umkehrosmose- als auch Destillationsprozesse verwenden schädliche Chemikalien, produzieren Abfall und verschmutzen ihre lokale Umwelt. Reinigungsmittel wie Chlor, alkalische Lösungen, chemische Desinfektionsmittel und Kristallwachstumsinhibitoren werden verwendet, um zu verhindern, dass sich ihre Systeme unruhig ansammeln.

Abgaskamine vieler Entsalzungsanlagen rülpsen schädliche chemische Wolken, und Abfallsole, die konzentriertes Salz enthält, wird erzeugt und in Wasserstraßen und Küstenwasser zurückgepumpt. Lokale marine Lebensräume stehen unter Druck, wobei Mikroorganismen mit zunehmendem Salzgehalt und steigender Wassertemperatur absterben.

Zu den Lösungen für Umweltschäden, die durch schädliche Entsalzungsanlagen verursacht werden, gehören Standortstandorte in Gebieten mit hohen Mengen an Brack- oder Salzgrundwasser, die kostengünstiger sind als die Umwandlung von Meerwasser. Darüber hinaus können Entsalzungsanlagen aus ihrer Salzsole reines Salz gewinnen, das dann als Rohstoff für Chlor, Natronlauge und Salzsäure verwendet werden kann.

Neue Anlagen zur Gewinnung von reinem Salz sind in Planung. Da bereits 7.500 Anlagen bereits Abfallsole entsorgen, ist es unerlässlich, dass die künftige Forschung die Backporting-Technologie für bestehende Anlagen umfasst. Angesichts des weltweit wachsenden Pflanzenwachstums können Umweltbedenken bei unserer Suche nach mehr Süßwasser nicht übersehen werden.

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